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Automatisierte Färbe- und Eindeckstraße

Automatisierte Färbe- und Eindeckstraße

Tissue-Tek®Prisma™ & Film™

Für die zytologische Beurteilung der Zellen des Gebärmutterhalses ist neben einem geeigneten Abstrichträger und der Abstrichentnahmetechnik des ausführenden Gynäkologen auch die Anfärbung des Pap-Abstrichs nach Papanicolaou im zytologischen Labor ausschlaggebend. Die Verweildauer der Pap-Abstriche in den einzelnen Färbeküvetten (Färbeprotokoll) muss zwingend eingehalten werden, um ein Über- bzw. Unterfärben der Pap-Abstriche zu verhindern. Daher haben wir uns für eine automatisierte Lösung zur Anfärbung und zum Eindecken der uns überantworteten Pap-Abstriche entschieden - den Tissue-Tek®Prisma™ & Film™ der Firma Sakura. Nach dem Beladen des Geräts überwacht ein computergestützter Prozessor die Einhaltung des Färbeprotokolls und sorgt so für eine stetig gleichbleibende Färbung der Pap-Abstriche. Dies ist insbesondere bei der computerassistierte Interpretation von Pap-Abstrichen bedeutsam, da die unterschiedliche Verweildauer von Pap-Abstriche in den Küvetten zum Beispiel eine stärkere Kernfärbung nach sich zieht und so zu Fehlinterpretationen führen können.

Der Ladevorgang des Tissue-Tek®Prisma™

Der Tissue-Tek® Prisma™ kann bis zu 660 Objektträger gleichzeitig einfärben. Nach erfolgreicher Färbung werden die Pap-Abstriche automatisch an den Tissue-Tek Film™ übergeben. Hier werden sie mit einem Film versiegelt und getrocknet. Da die beiden Komponenten miteinander verbunden sind, entfallen das manuelle Entladen des Färbeautomaten und das manuelle Laden des Eindeckautomaten.

Entladen des Tissue-Tek® Film™ Karussells

Die Trocknung der Pap-Abstriche erfolgt im Tissue-Tek® Film™ -Karussell. Es hat eine Kapazität von 12 Körben mit 10 oder 20 Objektträgern, so dass der Benutzer simultan Routine- und spezielle Farbprotokolle anwenden kann. Daneben verfügt das System über den Tissue-Tek® Film™ Coverslipper, der in der Regel für das blasenfreie Eindecken der Objektträger sorgt. Zusätzlich wird sichergestellt, dass die Objektträger immer abgedeckt sind, bevor im Tissue-Tek® Film™ Xylol oder Folie ausgegangen sind. Auch dies ist eine wesentliche qualitätssichernde Maßnahme für die Computerassistierte Dünnschichtzytologie, da Luftblasen zwischen Objektträger und Eindeckfilm zu Fehlinterpretationen beitragen.

Insgesamt sichert die gleichbleibende Färbung eine hochwertige Diagnostik.

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